Die Zellebene

Die Zelle

Die kleinste lebende Einheit des Körpers ist die Zelle. Der menschliche Körper ist aus circa 70 Billionen Zellen aufgebaut. Auf zellulärer Ebene laufen die biochemischen Prozesse des Stoffwechsels ab. Hier vorhandene Störungen können die Ursachen von Krankheiten und Beschwerden sein. Gesundheit und Wohlbefinden ist in der Regel mit einem ausbalancierten Stoffwechsel vergesellschaftet.

Die Funktion des Stoffwechsels wird neben der genetischen Veranlagung von bestimmten Faktoren bestimmt. Hier sind im Wesentlichen das richtige Milieu (z. B. der Säure-Basen-Haushalt), die Versorgung mit den notwendigen Stoffen und die Abwesenheit bzw. Entsorgung von Schadstoffen zu nennen. Fast alle Stoffwechselvorgänge im Körper sind von Enzymen abhängig. Die Enzyme benötigen für ihre Funktion Cofaktoren. Diese Cofaktoren sind beispielsweise Vitamine, Vitaminoide, Mineralien und Spurenelemente. Sie sind für jedes Enzym spezifisch. Neben den enzymatischen Stoffwechselvorgängen ist auch noch das feine Zusammenspiel der hormonellen Regelmechanismen für die biochemische Ebene des Körpers entscheidend.

Die als Cofaktoren des Stoffwechsels wichtigen Substanzen müssen wir, neben anderen für das Leben wichtigen Stoffen, über unsere Nahrung aufnehmen. Häufig ist im Alltag die Zufuhr nicht gewährleistet und unsere Ernährung sogar krankheitsfördernd. Deshalb können durch eine Optimierung oder Umstellung der Ernährung Krankheiten verbessert oder sogar beseitigt werden. Zur Unterstützung ist in vielen Fällen die gezielte Zufuhr benötigter Stoffe in der optimalen Dosierung und Kombination sinnvoll. Eine derartige Verbesserung der Versorgung nennt man orthomolekulare Medizin.

Ein Teil des Stoffwechsels ist für die Entsorgung von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen, wie z. B. Schwermetallen zuständig. Solche Giftstoffe können im Körper die Funktion des Stoffwechsels einschränken und Entzündungen auslösen. Die Entzündungen können wiederum die Ursache für die Entstehung von Krankheiten sein. Auch für die Entgiftung werden bestimmte Enzyme benötigt, die in Ihrer Funktion bei einem Mangel an den Cofaktoren eingeschränkt sind. Durch die gezielte Gabe bestimmter Substanzen kann die natürliche Ausscheidung von Giftstoffen unterstützt werden.

Orthomolekulare Medizin

Das Prinzip der orthomolekularen Medizin liegt in der therapeutischen Beeinflussung
mikronährstoffabhängiger Stoffwechselabläufe durch die Gabe von orthomolekularen Wirkstoffen (Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, Fettsäuren, Hormonen, Enzymen etc.).

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Orthomolekulare Medizin
Mitochondriale Medizin

Mitochondriale Medizin

Die Mitochondrien sind die Kraftwerke jeder Zelle und spielen somit eine zentrale Rolle bei der Krankheitsentstehung. Die mitochondriale Medizin zielt auf die Verbesserung der Mitochondrienfunktion ab.

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Darmgesundheit

Die medizinische Forschung entdeckt immer mehr Zusammenhänge zwischen dem mikrobiellen Gleichgewicht im Darm und assoziierten Gesundheitsproblemen. Das Spektrum reicht von allgemeinen Darmproblemen bis hin zu manifesten Erkrankungen auch außerhalb des Magen-Darm-Traktes, die durch eine Verbesserung des Darmmilieus behandelbar sind.

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Darmgesundheit